2017

Der Fachverband

Im Jahr 2017 sollte das Thema der Novellierung der Prüfungsordnung für Meister der Veranstaltungstechnik neue Dynamik bekommen. Seit dem Jahr 2009 existierten zwei verschiedene Prüfungsordnungen (wohlgemerkt nur Prüfungsordnungen und keine Weiterbildungsordnung) und konkurrierten miteinander. Ein Phänomen deutscher Bildungspolitik war die Existenz von Meistern mit Fachrichtungen (Bühne, Beleuchtung und Halle/Studio) sowie Meistern ohne Fachrichtungen. Im Spiegel dieser Besonderheit sank die Zahl der Meister ständig bzw. stieg die Anzahl freier Stellen, für die dringend Nachwuchs gesucht wurde.

Karl-Heinz Mittelstädt – seit vielen Jahren mit diesem Thema befasst – ruft die Mitglieder des Verbandes im PODIUM zu einer aktiven Beteiligung dieses Prozesses auf indem er schreibt:

Die DTHG wird sich als „Berufsverband für alle im technischen oder künstlerischen Bereich an Theatern, bei Fernsehen und Film, in Hallen und sonstigen Versammlungsstätten sowie bei Produktionen für diese Bereiche Tätigen“ aktiv an diesem Prozess beteiligen und die Interessen ihrer Mitglieder in dieses Verfahren hineintragen und vollumfänglich vertreten. Zur Vorbereitung möchten wir es nicht versäumen, das Meinungsbild der Mitglieder diesbezüglich aktuell zu hinterfragen. ALLE sind aufgerufen, sich anhand ihrer eigenen Erfahrungen und Einschätzungen aktiv an diesem Diskussionsprozess zu beteiligen. Das Gros der persönlichen Mitglieder unseres Verbandes rekrutiert sich aus dem Bereich der bühnentechnischen Vorstände und ist somit direkt betroffen. Bei allen kommenden Regionaltagungen dieses Frühjahrs werden wir hoffentlich dazu einen aktiven Gedankenaustausch erleben und abschließend wird diese Diskussionsrunde selbstverständlich auch auf der „Stage|Set|Scenery“ in Berlin eine Hauptrolle spielen. 

Auf einer gemeinsamen Vorstandssitzung der Spitzenverbände VPLT und DTHG im Dezember 2016 war das deutliche Bemühen um einen gemeinsamen Kompromiss zu erkennen. Beide Verbände wollten den jahrelangen Schwebezustand beenden und endlich eine zukunftsfähige Lösung herbeiführen.

Mit der Wahl des neuen Vorstandes auf der Mitgliederversammlung 2016 war satzungsgemäß auch die Benennung der Mitglieder weiterer Gremien des Verbandes durch den Vorstand verbunden. 

Durch den Tod von Siegfried Stäblein und Rudi Kück hatte der Verband zwei wichtige verdienstvolle Mitglieder des Ehrenrates in der jüngeren Vergangenheit verloren. Auf der Vorstandssitzung im Dezember 2016 wurde deshalb die Berufung neuer Mitglieder für dieses Gremium beschlossen.

Mit der Kostüm- und Bühnenbildnerin Prof. Ingrid Lazarus blieb ein seit vielen Jahren sehr aktives Mitglied dem Ehrenrat erhalten. Karin Winkelsesser, Chefredakteurin der BTR und selbst in der Vergangenheit Vorstandsvorsitzende der DTHG, Hans Peter Boecker, Technischer Direktor der Hamburgischen Staatsoper und über viele Jahre Mitglied des DTHG-Vorstandes, und Rainer Münz, ehem. Geschäftsführer und DTHG-Vorstandsmitglied, sollten gemeinsam mit dem Vorsitzenden der DTHG, Arved Hammerstädt den neuen Ehrenrat bilden. Zu den satzungsmäßigen Aufgaben des Ehrenrates gehörte es, dem Vorstand beratend zur Seite zu stehen, bei schwierigen Fragen vermittelnd zu helfen und Ehrungen für besonders verdienstvolle Mitglieder vorzunehmen. Das erste Treffen des Ehrenrates erfolgte auf der erweiterten Vorstandssitzung der DTHG am 10./11. Februar 2017 in Berlin.

Auf dieser Sitzung wurde die Serie der vorangegangenen Klausurtagungen ausgewertet und über neue Möglichkeiten der Mitgliedergewinnung sowie der weiteren Professionalisierung der Regionaltagungen debattiert.

Allein die Teilnehmerzahl war bereits ein Rekord: 40 Mitglieder des erweiterten Vorstandes waren zu einer Klausur, die am 10. und 11. Februar 2017 im Foyer des Deutschen Theaters Berlin stattfand, gekommen. Unter ihnen die (neuen) Mitglieder des Ehrenates Ingrid Lazarus, Karin Winkelsesser, Rainer Münz und Hans Peter Boecker, die Mitglieder des Vorstandes, fast alle Regionalleiter und Beauftragte. Arved Hammerstädt und Wesko Rohde präsentierten eine Statistik der Entwicklung der Mitgliederanzahl und –zusammensetzung innerhalb der letzten acht Jahre. Diese veranschaulicht die leicht, aber kontinuierlich sinkende Anzahl insbesondere der persönlichen Mitglieder. Aufgrund des hieraus abgeleiteten Handlungsbedarfs hatte es bereits in den Jahren 2015 und 2016 Klausursitzungen des Erweiterten Vorstandes gegeben, deren Ergebnisse Arved Hammerstädt kurz zusammenfasste: Als Schlüsselinstrumente für die Gewinnung neuer Mitglieder waren die Qualität der Regionaltagungen, kompetente fachliche Beratung und Anreize zu „Mitglieder werben Mitglieder“ herausgestellt worden. Nun gelte es, konkrete, zielgruppengerechte Maßnahmen zur Mitgliedergewinnung zu planen und umzusetzen.

Mitglieder werben Mitglieder

Hubert Eckart stellte den in der DTHG-Geschäftsstelle entwickelten Vorschlag vor, an DTHG-Mitglieder, die ein neues Mitglied werben, als Werbeprämie einen Gutschein für den DTHG-Büchermarkt zu vergeben. Der Vorschlag fand bei einer Abstimmung unter den Anwesenden mit überwiegender Mehrheit Zustimmung und sollte somit umgesetzt werden.Die Teilnehmer diskutierten über die Frage, für wieviele Mitarbeiter bei einer DTHG-Institutionenmitgliedschaft die Vorteile einer Mitgliedschaft (v.a. ermäßigter Eintritt bei BTT und Stage|Set|Scenery) gelten solle. Schließlich fand die Abstimmung darüber, ob bis zu zwei Mitarbeiter pro Haus gleiche Rechte wie ein persönliches Mitglied haben sollen, mehrheitlich Zustimmung. Diese Regelung gilt somit ab sofort und kann bei der Werbung von potentiellen Institutionenmitgliedern – neben der Gratisnutzung des DTHG-Stellenmarktes – als Vorteil einer Institutionenmitgliedschaft gegenüber einer persönlichen Mitgliedschaft angeführt werden. Hubert Eckart schlug zudem vor, Inhabern einer Studenten- oder Azubimitgliedschaft die Mitgliedschaft zum reduzierten Mitgliedsbeitrag nach Abschluss ihrer Ausbildung oder ihres Studiums noch für zwei weitere Jahre zu gewähren. Mit großer Zustimmung der Mitglieder des Erweiterten Vorstands wurde auch die Umsetzung des Vorschlages beschlossen, dass es in Kürze ein von der DTHG organisiertes Treffen möglichst aller deutschen Technischen Direktoren mit Vertretern des DTHG-Vorstandes geben solle. Die Teilnehmer diskutierten ausführlich darüber, ob und mit welchen Regelungen beschlossen werden solle, – zugunsten der Erhöhung der DTHG-Mitgliederzahl – für Nichtmitglieder eine Gebühr für die Teilnahme an den DTHG-Regionaltagungen zu erheben.

Martin Högg präsentierte eine Übersicht über die Struktur und die Aktivitäten der DTHG im Vergleich mit dem niederländischen Partnerverband VPT. Als eine beim VPT etablierte, nachahmenswerte Aktion hob er die „Thementage“ hervor: umfassend und für die Mitglieder komfortabel organisierte eintägige Fortbildungsveranstaltungen zu einem bestimmten Fachthema – mit Vorträgen, Präsentationen, Workshops in einer interessanten und ansprechenden Location, inklusive Catering. Die Teilnahme sei gebührenpflichtig. Die Genehmigung des Arbeitgebers zur Teilnahme an einer solchen professionellen Veranstaltung zu erhalten, sei in der Regel einfacher als für eine gewöhnliche Regionaltagung. Bei letzterer sei – wie auch Kerstin Budde unterstrich – die Zeit für die eigentlichen Fachvorträge oft zu begrenzt und es sei kaum möglich, ein bestimmtes Thema umfassend zu behandeln. Die Teilnehmer diskutierten über die Möglichkeit, eine der zwei von den Regionalleitern jährlich zu veranstaltenden Regionaltagungen in Form eines solchen Thementages zu organisieren. Bei der anderen Regionaltagung nach dem gewohnten Konzept könne hingegen noch mehr als bisher Zeit für den Tagesordnungspunkt „DTHG intern“ und Besichtigungen des Veranstaltungsortes eingeräumt werden. Als Alternative wurde dargestellt, die Thementage überregional zu veranstalten und die zwei Regionaltagungen pro Jahr und pro Gruppe wie bisher zu veranstalten. Die Mehrheit der Teilnehmer stimmten letztendlich für die Einführung von DTHG-Thementagen. Die organisatorisch-inhaltlichen Details werden in einer kleinen Arbeitsgruppe zeitnah beraten.

Zudem wurde beschlossen, dass die DTHG gemeinsam mit dem Deutschen Bühnenverein Seminare zu aktuellen Themen der Branche abhalten wird. Wie Tanja Krischer anbot, sei der Deutsche Bühnenverein bereit, die Organisation und Bekanntmachung dieser Veranstaltungen zu unterstützen, v.a. durch Information seiner Mitglieder.

Vom 20.- 22. Juni 2017 fand die zweite Stage | Set | Scenery in Berlin statt. Die immer wieder aufkeimende Diskussion, welche Messehallen des Messegeländes Berlin die besseren seien, wurde durch eine Entscheidung des Berliner Senats und der Messegesellschaft unbeabsichtigt beendet. Durch Großveranstaltungen wie den den Deutschen Kirchentag und das Sportfest musste die Stage | Set | Scenery in die ehemals zu Beginn der Showtech genutzten Hallen 19-23 umziehen. Damit war ein völlig neue Hallenkonzept verbunden und jeder Aussteller musste sich einen neuen Stand suchen. DTHG und Messe nutzten den Umstand um das Tagungsgeschehen immer tiefer in die Messehallen zu verlagern. Die in Bremen auf der BTT gewonnen positiven Erfahrungen mit den RoundTables wurde auch in den Hallen 20-23 umgesetzt. Neu war die Etablierung eines sehr aufwändigen LightLabs kuratiert von Christian A.Buschhoff und OIlie Olma in Halle 19. Das nicht minder aufwändige SoundLab sowie das anatomische Theater und die Aktionsbühne sorgten für weitere Höhepunkte. Durch das Engagement von Gabriele Högg war zudem an zwei Tagen ein hochkarätiges Programm an Symposien auf international höchsten Niveau zum Thema Bau und Sanierung von Theatern erarbeitet worden. 

Auch die Tagung der Kostümschaffenden konnte nach einer Pause 2015 wieder zurückgewonnen werden und mit über 160 Vorträgen, RoundTables und Exkursionen war das Programm auf einem sehr hohen Niveau erarbeitet worden.

Der Erfolg belohnte die Bemühungen. Die Stage | Set | Scenery konnte beweisen, dass sie keine Eintagsfliege ist. 10% mehr Besucher und stabile Ausstellerzahlen und vor allem eine hohe Fachkompetenz waren die wichtigsten Ergebnisse.

Zum zweiten Mal wurde der Weltenbauer.Award verliehen und durch einen Nachwuchspreis Weltenbauer.Youngsters.Award ergänzt.

Unter den insgesamt vier Preisträgern war die Produktion „White Cube“ der American Theater Group unter Leitung von Jörg Besser, bei der ein drehbarer und rollbarer Würfel mit aufklappbaren Seiten im Zentrum der Inszenierung steht. Bei „Kabale und Liebe“ vom Theater Bonn (Leitung: Sebastian Hannak) kommt eine senkrechte Scheibe mit einem rechteckigen Ausschnitt, in der die Schauspieler stehen können, zum Einsatz. Die Toneelgroup Amsterdam (Leitung: Wolf-Götz Schwörer) setzte bei der Produktion „Stille Kraft“ auf 10.000 Liter Wasser, um es auf der Bühne regnen zu lassen. Darüber hinaus wurde ein Sonderpreis für die Einreichung „1000 Jahre Kaiserdom Merseburg“ unter Leitung von Prof. Jürg Steiner, steiner.architektur, vergeben. Die Produktion ist aus Sicht der Jury ein besonders gelungenes Beispiel für den Einsatz von Theatertechnik in einer Ausstellung.

Im Fazit der Stage | Set | Scenery heißt es dann: 

6635 Besucher aus 57 Ländern, 274 Aussteller aus dem In- und Ausland (21 Länder), 172 Vorträge, RoundTables, Workshops, Exkursionen – das sind die nüchternen Zahlen der zweiten Stage|Set|Scenery 2017. Wichtiger jedoch als bspw. diese 10%ige Steigerung der Besucherzahl ist jedoch, dass diese internationale Messe der Theater- und Veranstaltungstechnik eindrucksvoll ihre Bedeutung unter Beweis stellen konnte. 

Dr. Gabriele Högg antwortete auf die Frage, wie sie die Messe beurteilen würde:

Diese Frage kann ich eindeutig mit einem „sehr gut“ beantworten. Die Erwartungen, meiner Ansicht noch höher als vor vier Jahren, an den Erfolg dieser Messe waren groß und die Aussteller, die Messe Berlin und die DTHG blickten gespannt auf eine ereignisreiche Woche in Berlin. Um so mehr freut es mich, zu hören, zu sehen und zu lesen, dass die zweite Auflage insgesamt sehr positiv beurteilt wurde und die Messe mit über 40% Frühbuchern dies auch in Zahlen belegt. Besonders gefreut hat mich der Erfolg des Roundtable-Konzeptes. Die dort veranstalteten Fachvorträge im Rahmen kleiner Fachbesucher- und Diskussionsrunden thematisch auf drei Hallen verteilt, wurden gut besucht und boten dennoch den nahen Kontakt zu den ausstellenden Fachfirmen. 

Nach der Sommerpause sollte der Vorstand jedoch von einigen Veränderungen ergriffen werden. Dr. Gabriele Högg legte Ende August 2017 ihr Mandat 1. stellvertretende Vorsitzende der DTHG nieder und schied aus dem Vorstand aus. Gemäß Wahlordnung rückte Hans-Joachim Rau als neues Vorstandsmitglied nach. Weiterhin erfolgte eine neue Aufgabenverteilung innerhalb der Vorstandsmitglieder. Arved Hammerstädt übergab den Vorsitz des Vorstandes an Wesko Rohde und sollte fortan als 1. Stellvertreter wirken.

Im PODIUM erläutert dazu der neue Vorsitzende Wesko Rohde:

Durch die personellen Veränderungen im Vorstand müssen zunächst die Arbeitsschwerpunkte der einzelnen Vorstandsmitglieder neu aufgeteilt werden. Die Themenfelder, in denen die DTHG als Berufsverband aktiv ist, sind so verschieden und zahlreich, dass es unmöglich ist, in einer ehrenamtlichen Arbeit auf allen Schauplätzen „zu Hause“ zu sein. Hans-Joachim Rau, den wir als neues Mitglied im Vorstand begrüßen muss zudem die Gelegenheit bekommen, sich mit der Arbeitsweise sowie den aktuellen Fragen vertraut zu machen. Darüber hinaus muss die Vertretung der Interessen der Firmenmitglieder des Verbandes und die Mitarbeit neu organisiert werden. Bislang waren mit Dr.Gabriele Högg und Arved Hammerstädt zwei Vertreter der Firmenmitglieder im Vorstand, so dass es keines weiteren Vertreters oder Gremiums bedurfte. Mit dem Ausscheiden von Dr.G. Hoegg, was bedauerlich ist und eine große Lücke hinterlässt, muss eine neue Art der Vertretung gefunden werden. Die Satzung unseres Verbandes schreibt dazu vor, dass durch die Gruppe der Mitgliedsfirmen zwei Vertreter gewählt werden müssen, die als Mitglieder im erweiterten Vorstand, die Interessen vertreten. Eine solche Wahl kann jedoch erst zum nächsten Symposium der Firmenmitglieder stattfinden, welches für den Januar 2018 geplant ist. 

Mit dieser Umstrukturierung war zwangsläufig die Vorstandsarbeit vorübergehend ins Stocken geraten. Neue Aufgaben und Projekte mussten aufgeschoben werden, bis sich der Vorstand in den inzwischen so vielfältigen Bereichen eingearbeitet hatte.

Umso erfreulicher war es, dass das erste europäische Erasmus Plus Projekt, welches die DTHG mit vier Ländern und sechs Partnerorganisationen drei Jahre zuvor gestartet hatte, Ende Oktober erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Unter dem Namen ETTE (European Theatre Technicians Education) wurde eine Einstiegsqualifikation für Bühnentechniker erarbeitet, welche in der europäischen Union und darüber hinaus Anwendung finden konnte. Die neue didaktische Herangehensweise überwand nationale Bildungsgrenzen und favorisierte eine praxisorientierte Tauglichkeit. Das Projekt wurde durch die EU als ein best practice Beispiel ausgezeichnet und fand schnell national wie international große Beachtung. Handbücher für Auszubildende und Lehrer sowie eine eLearning-Plattform konnten kostenlos in vier Sprachen zur Verfügung gestellt werden. Mit der Ausbildung von Prüfern für den notwendigen praktischen Abschlusstest wurde begonnen.

Aus der Verbandsarbeit konnte gegen Ende des Jahres die erfolgreiche Gründung einer Arbeitsgruppe Technische Direktoren berichtet werden. OeTHG und DTHG Vorstand trafen sich zur jährlichen gemeinsamen Vorstandssitzung dieses Mal im Staatstheater Cottbus, der Verband versuchte sich zunächst erfolglos an einem Weiterbildungsseminar für Inspizienten und die Beuth Hochschule für Technik feierte das 30-jährige Jubiläum des Studiengangs Theater- und Veranstaltungstechnik, der immer noch einzigartig in Europa war.

Personalien

Am 12. Februar 2017 verstarb unser langjähriges DTHG-Mitglied Volker Butzmann im Alter von 74 Jahren. In einem persönlichen Nachruf schreibt Klaus Wichmann:

Volker Butzmann wuchs in Konstanz am Bodensee auf, erlernte in der Werkstatt seines Vaters das Handwerk eines klassischen Schlossers und Schmied. Wie er nun zum Theater kam hat er mir nie erzählt. Er war einfach plötzlich da und leitender Techniker bei einem Tourneetheater, das mit Stars von Film und Fernsehen über die Dörfer zog. Auch mit der Sendung „Der Goldene Schuss“ mit Lou van Burg tourte Volker Butzmann durch die Lande und leitete gelegentlich den Pfeil, wenn die Mechanik der Armbrust versagte, per Hand ins Ziel. … Die DTHG verliert mit Volker Butzmann ein hochgeschätztes langjähriges Mitglied, dessen Andenken in Ehren gehalten werden wird.

Am 28. November 2016 verstarb im Alter von 90 Jahren das langjährige Mitglied Hans Uhlemann.

 


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